Fraxellaser-Behandlung

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Definition Fraxellaser-Behandlung

Fraxellaser-Behandlung bei Dermatologie Berlin In der Dermatologie ist der Fraxellaser eine neue, bahnbrechende Entwicklung, um Ihre Haut jünger, straffer und schöner aussehen zu lassen. Mit der Laserbehandlung lässt sich ein natürliches, gesundes Hautbild wiederherstellen, erhalten und bewahren. Große Poren, Akne- und Operationsnarben, Falten, Altersflecken und neuerdings auch Schwangerschaftsstreifen können damit vom Facharzt für Dermatologie korrigiert werden. In der ästhetischen Medizin ist der Fraxellaser ein schonendes, nicht chirurgisches Verfahren, um Gewebe zu straffen, Pigment- und Altersflecken verschwinden und die Haut jünger aussehen zu lassen.

Im Jahr 2003 wurde das Verfahren, das Fachärzte für Dermatologie als fraktionierte Photothermolyse bezeichnen, erstmalig vorgestellt und ein Jahr später von der Arzneimittelbehörde in den USA (FDA) zugelassen. Dort ist die fraktionierte Photothermolyse inzwischen weit verbreitet. Studien zeigen, dass eine wirksame Behandlung (Therapie) mit dem Fraxellaser im Durchschnitt zwischen vier und sechs Sitzungen beim Hautarzt erfordert. Diese finden im Abstand von zwei bis vier Wochen statt.
Bereits nach der ersten Sitzung beim Dermatologen können Sie deutliche Verbesserungen der Haut erkennen. Sie fühlt sich weicher und straffer an. Nach etwa drei Monaten ist das Ergebnis sensationell: Die geschädigte Haut ist durch eine gesunde, strahlend schöne Haut ersetzt worden. Die Fraxellaser-Behandlung ist eine sanfte und sichere Methode in der Dermatologie.

Was verbirgt sich hinter der Fraxellaser-Behandlung?

Fraxel kommt von „fractional“ und bedeutet teilweise, partiell. Pro Sitzung behandelt der Dermatologe max. 10 bis 20 Prozent der Hautoberfläche.

Dabei trägt der Facharzt für Dermatologie mit dem Fraxellaser nicht wie bei anderen, sogenannten ablativen Laserverfahren, die gesamte Oberhaut (Epidermis) schichtweise ab, sondern „schießt“ mit dem Laserstrahl tausende mikroskopisch kleine Löcher in die geschädigten Hautschichten (mikroskopische Behandlungszonen).

Durch den Fraxellaser entstehen kleine Mikrowunden, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind. In ihnen wird Kollagen neu gebildet. Kollagen ist ein Eiweiß (Protein) und wesentlicher Bestandteil der Haut. Die unbehandelte Haut zwischen den mikroskopisch kleinen Behandlungssäulen bleibt völlig intakt. Von ihr geht die Heilung und Erneuerung aus.

Der Hautarzt „schießt“ mit dem Laserstrahl tausende mikroskopisch kleine Löcher in die zu regenerierende HautBeim Fraxellaser handelt es sich um einen sogenannten Erbium-Glasfiber-Laser, dessen Strahl in einer optischen Glasfaser entsteht. Die Energie des Lasers wird dabei an sehr kleine Gewebeareale abgegeben. Laserstrahlen durchdringen die Hautoberfläche und verursachen darunter thermische Mikrokoagulation. Diese wiederum stimulieren den Heilungsprozess des Körpers. Die Haut erzeugt neues Kollagen und ersetzt die beschädigten Hautzellen durch neue. Im Gegensatz zu anderen Laserbehandlungen, die in der Dermatologie eingesetzt werden, treten bei der Behandlung (Therapie) mit dem Fraxellaser selten unerwünschte Nebenwirkungen auf. Damit die Behandlung nicht unangenehm ist, kann vor der Laserbehandlung eine Creme mit einem Lokalanästhetikum aufgetragen werden.

Welche Vorteile hat die Fraxellaser-Behandlung für Patientinnen und Patienten?

Egal, ob sich die ersten Spuren des Alterns zeigen, Ihre Haut durch zu starke Sonnenstrahlen geschädigt wurde oder durch eine Schwangerschaft gelitten hat, mit dem Fraxellaser kann der Facharzt für Dermatologie Ihnen wieder zu einer frischen, strahlend schönen Haut verhelfen – unabhängig von Ihrem Alter und Geschlecht. Neben dem Gesicht wird der Fraxellaser vom Dermatologen auch in empfindlichen Hautregionen wie dem Hals, dem Dekolleté oder an den Händen eingesetzt. Für Patientinnen und Patienten hat die fraktionierte Photothermolyse folgende Vorteile:

  • Schonendes, nicht-operatives Verfahren
  • Schnelle Heilung
  • Kurze Behandlungszeiten (20 bis 45 min)
  • Geringe oder gar keine Ausfallzeiten
  • Ideal für Berufstätige
  • Natürliches, gesundes Hautbild

Wann wird eine Fraxellaser-Behandlung angewendet?

Dermatologen setzen den Fraxellaser hauptsächlich ein, um das Hautbild der Patientinnen und Patienten zu verbessern. Um diesen Effekt zu erzielen, muss der Laser in die Haut eindringen. Die Tiefe variiert und richtet sich danach, welche Hautschäden vom Facharzt für Dermatologie korrigiert werden sollen. Bei Pigmentstörungen behandelt der Dermatologe oberflächlicher, bei Aknenarben tiefer. Eine fraktionierte Photothermolyse kommt infrage bei:

  • Aknenarben
  • Gesichtsfalten
  • Zum Auffrischen des Gesichts
  • Schwangerschaftsstreifen
  • Pigmentstörungen (Melasmen)
  • Altersflecken

Wie wird die Fraxellaser-Behandlung durchgeführt?

Dermatologen empfehlen, nach der Fraxellaser Therapie speziell Sonnencremes zu verwenden

Eine Stunde vor der Behandlung (Therapie) mit dem Fraxellaser trägt der Dermatologe eine schmerzlindernde (anästhesierende) Salbe auf die Haut der Patientin oder des Patienten auf. Nun setzt der Dermatologe den Fraxellaser in den geschädigten Hautschichten ein. Über ein spezielles lichtbrechendes Liniensystem erzeugt er mikroskopisch kleine Behandlungssäulen. Eine Sitzung dauert zwischen 20 und 45 Minuten. Während dieser Zeit wird die Haut vom Dermatologen zusätzlich gekühlt.

In der Regel schwillt die Haut nach der Behandlung (Therapie) beim Dermatologen leicht an und ist gerötet. Nach ein bis zwei Tagen sind die Schwellungen meistens wieder verschwunden. Auch Rötungen, die vor allem im Gesicht auftreten, verblassen nach einigen Tagen. Ein leichter Juckreiz, trockene und sich schälende Haut können als vorübergehende Nebenwirkungen ebenfalls auftreten.

Ihr behandelnder Dermatologe wird Ihnen außerdem eine Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor empfehlen, mit der Sie Ihre Haut nach der fraktionierten Photothermolyse einreiben sollten.

Nach der Behandlung (Therapie) mit dem Fraxellaser sieht die Haut zudem oft gebräunt aus. Nach etwa zwei Wochen ist die Bräune verschwunden.

Im Durchschnitt sind zwischen vier und sechs Behandlungen beim Facharzt für Dermatologie notwendig, weil bei einer Sitzung nur etwa 10 bis 20 Prozent der geschädigten Haut behandelt werden können. Im Abstand von zwei bis vier Wochen erfolgt die nächste Behandlung (Therapie). Dazwischen kann sich die Haut erneuern.

Gibt es Risiken oder Beschwerden?

Die Fraxellasertherapie ist im Jahr 2004 durch die US-Behörden (FDA) zugelassen wordenViele Patientinnen und Patienten nehmen die Behandlung (Therapie) des Dermatologen mit dem Fraxellaser wie ein Pieken wahr. Andere berichten davon, dass sie ein kribbelndes oder stechendes Gefühl verspürten. Nach der Sitzung kann es zu einer Ausfallzeit von einem bis drei Tagen kommen. Deshalb empfiehlt sich für Berufstätige eine Behandlung (Therapie) beim Facharzt für Dermatologie z.B. an einem Freitag, damit Sie am Montag wieder Ihren beruflichen Verpflichtungen nachgehen können. Die fraktionierte Photothermolyse ist eine sichere, schonende, zeitsparende und ästhetische Alternative zu bisherigen Verfahren in der Dermatologie.

Wie sollen Sie sich weiter verhalten?

Ihr Facharzt für Dermatologie wird Sie ausführlich darüber beraten, was Sie nach der fraktionierten Photothermolyse beachten sollten. Während der Heilungsphase sollte die Haut mit einer Sonnencreme eingerieben werden, die einen hohen Lichtschutzfaktor hat. Außerdem ist es wichtig, sich keiner direkten Sonnenstrahlung auszusetzen. Schützen Sie die Haut zusätzlich mit entsprechender Kleidung.

Englisch: fractional photothermolysis

Preise Fraxellaserbehandlung

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